Werkbänke

Werkbank orangerot mit Werkzeugkasten und Akkuschrauber

Orangerote Werkbank Foto: ~konny / flickr

Auf dem Boden hobeln oder sogar Nägel in ein Stück Holz zu schlagen, ruiniert nur die Wohnung. Wer den Haussegen nicht gefährden möchte, der sollte sich für eine Werkbank entscheiden. Die muss nicht immer viel Platz wegnehmen.

Die kompakte Werkbank: Einspanntische

Alle, die wenig Platz haben und sich dennoch eine Werkbank anschaffen wollen, denen ist mit einer kompakten Werkbank geholfen, die auch als Einspanntisch bezeichnet wird. Sie sind sehr klein von ihren Abmessungen und können daher problemlos im Schrank, Keller oder Dachboden verstaut und ebenso schnell natürlich wieder herausgeholt werden. Die gerade mal 4 Kilo schweren Werkbänke verfügen über eine kleine Arbeitsplatte und Einspannungsmöglichkeit. Da sie sehr niedrig sind, arbeitet man auf dem Boden oder stellt die kleine Werkbank auf den Tisch, um sie leichter zu bedienen. Preislich beginnen sie bei 40 Euro von der Firma Wolfcraft. Es gibt sie aber auch in einer Klappvariante beispielsweise von Black&Decker, die preislich bei 120 Euro losgeht. Diese lässt sich in der Höhe verstellen.

Die klappbare Tischwerkbank

Auch diese eignet sich für Hobbyheimwerker, die wenig Platz haben. Es handelt sich bei dieser Werkbank um eine Tischplatte, meist aus Holz, die über eine Stahlrohrkonstruktion verfügt und daher sehr stabil ist. Damit sie wenig Platz wegnimmt, kann sie zusammengeklappt werden und lässt sich flach an die Wand stellen. Diese Werkbank, die unter anderem die Firma Güde anbietet, verfügt allerdings über keine weiteren Extras und startet preislich um die 115 Euro.

Der fest stehende Werktisch

Er besteht wie die klappbare Tischwerkbank aus einer großen Werkplatte. Das Gestell ist meist sehr stabil und eignet sich auch für schwere Belastungen. Hobby-Heimwerker mit ausreichend Platz können ruhigen Gewissens zu einem solchen Werktisch greifen. Die Preise starten bei 120 Euro, also in einem ähnlichen Bereich wie die klappbare Werkbank. Hier sollte man bedenken, dass es sich um einen einfachen Tisch handelt, ohne Einspannmöglichkeit oder Schrank.

Die Profi-Werkbank

Schnell ist es passiert: Nach kurzer Zeit liegt so viel Kleinkram auf der Werkbank, dass kein Durchkommen mehr ist. Ein vernünftiges System, um seine Werkzeuge gut zu verstauen, gehört zu einer Profi-Werkbank dazu. Dafür benötigt man aber Platz, denn sie ist größer als eine mobile Variante. Wer sich dafür entscheidet, sollte sie auch oft einsetzen. Die fest stehende Werkbank, die es unter anderem von den Herstellern Meister und Küpper gibt, besteht meist aus einer Werkplatte und mindestens einen oder besser zwei Unterschränken mit vielen Schubladen und Fächern oder einem Schrank. Hier fehlt aber meist eine Einspannmöglichkeit. Wer sich für eine solche Werkbank interessiert, muss mit einem Preis von mindestens 250 Euro rechnen, wobei die Spanne nach oben sehr weit geht.

Verschiedenste Werkbänke gibt es im Preisvergleich www.preis.de. Hier lässt sich gleich der Preis noch mal prüfen. Doch der spielt vielleicht sogar eine zweitrangige Rolle, denn eine Werkbank bleibt für das Heimwerken unersetzlich! Es zeigt sich, dass nicht immer viel Platz nötig ist, um auch zuhause professionell zu arbeiten.