Tipps und Tricks für die Werkbank

Eine Werkbank gehört für Hobbyheimwerker einfach dazu. Ich weiß noch, wie mein Herz aufging, als ich den Keller meiner neuen Wohnung betrag und sich dort eine Uralt-Werkbank befand. Die Freude war groß. Doch allein die Werkbank reicht meist nicht aus.

Schnell türmen sich die Werkzeuge, Nägel, Schrauben oder Farbtöpfe. Da heißt es sich ein ordentliches System auszudenken, mit denen die Sachen sortiert werden. Vielleicht hat die Werkbank ja schon ein paar Regale, Schränke oder Schubladen unter der Arbeitsfläche integriert – wunderbar. Das hilft beim Sortieren ungemein und bei meiner Uralt-Werkbank ist dieser Luxus nicht dabei. Hier behelfe ich mir mit ein paar Regalen an der Seite. Regale sind ja sowieso ein Muss in jeder Werkstatt, sei es im Hobbybereich oder als professioneller Handwerker.

Neben den Regalen hilft noch ein weiteres Utensil, um sein Werkzeug zu sortieren. Eine Rückwand für die Werkbank ist wohl die einfachste Methode. Die lässt sich sogar selber bauen. Wer es sehr aufgeräumt mag, der kann auch einen Werkzeugwagen einsetzten. Hier passt das gesamte Werkzeug hinein und er lässt sich flexibel in der Werkstatt bewegen. Jeder muss seine Methode finden, egal ob Rückwand oder Werkzeugwagen: Welches System das Richtige ist, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Günstige Angebote für die Werkzeugwagen gibt es zum Beispiel im Preisvergleich www.preis.de, wobei diese preislich unter 200 Euro starten.

Schrauben-Aufbewahrung-TippÜbersichtliche Schraubenaufbewahrung mit an ein Holzregal angeklebten Gläsern

Meist fliegen in der Werkstatt eine Menge Schrauben und Nägel herum. Dafür gibt es die verschiedensten Aufbewahrungsmethoden. Einen Insider-Tipp möchte ich hier mitteilen. Ich habe ein einfaches Brett als Regal an der Wand über der Werkbank angebracht. Das ist als Ablagefläche unersetzlich. Des Weiteren habe ich auf der Unterseite alte Einmachgläser angebracht mit einem Schraubverschluss aus Metall. Dieser Schraubverschluss wird an die Unterseite des Regals mit festem Kleber angebracht oder wahlweise angebohrt. In das Glas können jetzt Nägel sortiert werden und die Gläser dann einfach in die Gewinde eingedreht werden. Von außen ist zu sehen, was sich darin befindet und die Nägel und Schrauben sind verschwunden.

Hier zeigt sich, dass so eine Werkstatt ein gutes Sortiersystem benötigt, aber mit ein wenig Kreativität können schnelle Erfolge erzielt werden. Und auch wenn der Spruch heißt: Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen. Aber wer will denn beim Handwerken schon lange nach seinen Sachen suchen. Hier heißt es loslegen!

Redaktion: Vielen herzlichen Dank für diesen Gast-Artikel an Sabine von Preis.de!

geschrieben am Juli 6, 2010
Allgemeines | 1 Kommentar

Kommentare

Eine Antwort to “Tipps und Tricks für die Werkbank”

  1. Micha on Juni 8th, 2011 10:20

    Die Idee mit den Gläsern finde ich gut. Ich denke, man sollte sie sicherheitshalber anschrauben. Nicht, dass sich der Kleber eines Tages löst und dann wieder Ordnung geschafft werden muss.

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