Was einen Handwerker von einem Hobbyheimwerker unterscheidet

Sprichwörtlich heißt es: „Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.“ Wer in der Lage ist, Reparaturen oder andere anfallende Arbeiten selbst auszuführen, der spart nicht nur Geld: Heimwerken ist für viele zu einem Hobby geworden, das sie mit Leidenschaft betreiben. Die Planung und die Arbeit am eigenen Werkstück machen Spaß, und die Vorfreude über das selbst geschaffene Werk beflügelt den anspruchsvollen Hobbyheimwerker genauso wie den engagierten Bastler.

Auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten

Was für den Profihandwerker selbstverständlich ist, erfüllt den Heimwerker mit Stolz: selbst etwas zu schaffen. Den eigenen Wünschen und Fähigkeiten entsprechend wird an der heimischen Werkbank gehobelt, gezimmert, geschraubt und gesägt. Der Hobbyheimwerker kann sich hier so richtig ausleben: die einzige Vorgabe ist der eigene Geschmack; Grenzen setzen ihm nur die Ausstattung und das handwerkliche Know-How. Weil dieses stetig wächst, können immer anspruchsvollere Arbeiten entstehen.

Professionelle Ausrüstung auch für den Hobbyheimwerker

Mit dem richtigen Equipment und ein wenig handwerklichem Geschick wird Heimwerken zu einer sehr befriedigenden Freizeitbeschäftigung. Wer sich daran versuchen möchte, sollte sich vorab jedoch gut beraten lassen – vor allem bei der Auswahl des richtigen Werkzeugs und der benötigten Materialien. Informationen bekommt man im Fachhandel, im Internet oder in Heimwerker-Zeitschriften. Beim Kauf der Ausrüstung sollte nicht am falschen Ende gespart werden, denn sonst kann das Handwerken zu einem sehr teuren Hobby werden. Jeder Profi-Handwerker wird bestätigen, dass nur mit hochwertigem Werkzeug gut gearbeitet werden kann. Auch Hobbyheimwerker brauchen also eine professionelle Ausstattung. Ist diese einmal angeschafft, halten sich die Anschaffungskosten für viele Jahre in Grenzen.

Die Grundausrüstung für die eigene Werkbank

Den Grundstock für die Ausrüstung können sich Einsteiger ganz bequem in Form eines gut sortierten Werkzeugkoffers zulegen. Die wichtigsten Werkzeuge wie Schraubendreher, Maul- und Steckschlüssel, Zangen und Hammer sind so gleich zur Hand – und können gut sortiert aufbewahrt werden. Akkuschrauber und Bohrmaschine gehören für viele Arbeiten ebenfalls zur Grundausstattung.

In Bezug auf die Ordnung am Arbeitsplatz sollte man einen Heimwerker nicht vom Fachmann unterscheiden können: die Arbeit macht nur Spaß, wenn das benötigte Werkzeug stets griffbereit und schnell zur Hand ist. Besonders wenn der Bestand an Werkzeug mit der Zeit wächst, ist eine gute Organisation das A und O. Auch Hobbyheimwerker richten sich daher gerne im Keller oder in der Garage ihre eigene Werkbank ein; besonders praktisch sind dabei Aufhängesysteme für kleinere Teile, so dass auch diese jederzeit zur Hand sind.

Ausstattung für anspruchsvollere Arbeiten

Wer mit Holz arbeitet, für den ist eine Stichsäge ein wertvoller Helfer. Werden häufig Sägearbeiten ausgeführt, so lohnt sich eventuell die Anschaffung einer Tischkreissäge, mit der sehr präzise und schnell gearbeitet werden kann. Fliesenschneider sind unverzichtbar für Heimwerker, die sich selbst am Fliesen versuchen wollen. Dabei bestimmt die Häufigkeit des Einsatzes, ob eine einfache Fliesenschneidzange oder eine Fliesenschneidmaschine gewählt werden sollte. Heimwerker, die häufig Metall verarbeiten, werden zu Schweißgeräten greifen, die recht günstig als Schweißtransformatoren oder in professionelleren Ausführungen für besonders ambitionierte Handwerker zur Verfügung stehen. Mit der richtigen Ausrüstung wird Heimwerken fast für Jedermann zu einem Hobby, an dem er sehr lange Freude hat!

Foto: © tuja66 – Fotolia.com

geschrieben am April 29, 2013
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